Redmi Note 7 – Die 48 MP Kamera erklärt (Pixel-Binning)

TL;DR: 48 MP werden zu 12 MP runtergerechnet, vergrößert Kantenlänge = bessere Low-Light Ergebnisse, Youtube Videos mit Beispielen

Xiaomi hat unter seiner Tochtermarke Redmi das Redmi Note 7 vorgestellt, und neben diversen bemerkenswerten Specs hat das Teil auch eine 48 Megapixel Hauptkamera, das Problem dabei? Der Snapdragon 660 im Redmi Note 7 unterstützt nur bis zu 25 Megapixel.

Das ist aber kein Problem, denn die 48 Megapixel werden nativ als 12 Megapixel ausgegeben, und das dank einer Technologie die sich Pixel-Binning nennt.

Was ist Pixel-Binning?

Gute Frage, Pixel Binning bezeichnet das verbinden von benachbarten Pixeln zu einem. In diesem Fall sind es 4 Pixel die zu einem Pixel gebinned werden und so (48 / 4 = 12) kommen die 12 Megapixel zustande.

Und was bringt das?

Pixel-Binning vergrößert die Pixel-Kantenlänge in dem Sensor so von 0,8 μm auf 1,6 μm. Zum Vergleich hat das Google Pixel 3 z.B. eine Pixel-Kantenlänge von 1,4 μm. Größere Pixel können mehr Licht einfangen, und so wird Rauschen unterdrückt und die Bildqualität nimmt zu – grade im Low-Light Bereich.

Video vom Honor v20 – Unterschiede beim Pixel-Binning:

In diesem Video sieht man den Unterschied den Pixel-Binning bringt ganz gut, nur halt anhand des Honor V20 welches ja auch einen 48 MP Sensor hat. Beachten sollte man noch, dass das Redmi Note 7 einen Samsung Sensor verwendet, das Redmi Note 7 Pro allerdings den gleichen Sensor wie das Honor V20 bekommen soll.

Pixel Binning von C4E-Tech erklärt:


Autor: Mike

Verrückt nach Smartphones und mobiler Technik. Android-Fanboy und Zocker. Tjoaa, betreibe das hier alles Hobbymäßig, also immer locker bleiben! Zeige alle Beiträge von Mike

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